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Gesamtschul-Kooperation Datteln und Olfen geht wichtigen Schritt nach vorne

Zwei Städte und eine gemeinsame Wunschvorstellung, die nun konkrete Formen annehmen soll: Olfen und Datteln streben eine Gesamtschul-Kooperation an, die den Schulen und Schulträgern und vor allem den Schülerinnen und Schülern zu Gute kommen soll.

Ziel ist es, in Kooperation mit der Wolfhelmschule Olfen ein Gesamtschulangebot in Datteln zu installieren. Ein interkommunales, zukunftsweisendes Projekt, das  angesichts des demographischen Wandels, Änderungen in der Schullandschaft und zunehmender Pendlerströme aus den Reihen der Schülerinnen und Schüler aus Sicht beider Städte notwendig und zugleich Erfolg versprechend ist.

"Wir haben eine Planungsgruppe installiert, die aus Vertretern der Städte Datteln und Olfen, der Wolfhelmschule und einer Moderatorin besteht, die seit einigen Monaten mit Hochdruck an den Voraussetzungen für die angestrebte Gesamtschul-Kooperation arbeitet ", sagt André Dora, Bürgermeister der Stadt Datteln.

Schulentwicklungsplan soll konkrete Zahlen für weitere Schritte bringen

Welche genauen Aufgabenfelder diese Planungsgruppe hat, wurde in einer gemeinsamen Schulausschusssitzung am 30.11.2016 in Datteln der Politik aus beiden Städten erläutert. Konkret wurde hier angekündigt, einen anlassbezogenen Schulentwicklungsplan (SEP) in Auftrag zu geben. Dazu haben in der Zwischenzeit beide Städte gemeinsam das Unternehmen BIREGIO (Projektgruppe Bildung und Region) beauftragt.


"Ein solcher Schulentwicklungsplan soll allen Beteiligten konkrete Auskünfte über die Bevölkerungs- und Schülerzahlenentwicklung, Pendlerströme – rund ein Drittel der Schüler der Wolfhelmschule kommen aus Datteln - und notwendige Raumkonzeptionen geben. Außerdem soll er über Ganztagsunterricht und Inklusion informieren und Handlungsempfehlungen geben", sagt der Olfener Bürgermeister Wilhelm Sendermann.


Nun gilt es, auf die Ergebnisse des Schulentwicklungsplanes zu warten, der im Frühjahr im Entwurf vorliegen soll. Diese sollen dann mit der Wolfhelmschule, Eltern, Öffentlichkeit und Politik eingehend und mit genügend Zeit erörtert und diskutiert werden. Die Mitglieder der Planungsgruppe freuen sich auf eine fruchtbare und zielorientierte Zusammenarbeit im Sinne der Schullandschaft in der Region. Das bereits abgestimmte zeitliche Wunschziel ist ein Start der Kooperation zum Schuljahr 2018/2019.


Bestätigt sich, dass eine Kooperation sinnvoll ist, folgen die weiteren Arbeitsschritte wie die Beteiligung der Schulen und benachbarter Schulträger, die Ausarbeitung des pädagogischen Konzeptes, die Erstellung eines Finanzkonzeptes und einer Kooperationsvereinbarung.  Umbaumaßnahmen und schulorganisatorische Maßnahmen müssten eingeleitet werden.  Über diese Themen werden die politischen Gremien weiter beraten und beschließen.