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Neue Stever
Einladung zum Info-Abend am 25.01.22 um 18:00 Uhr Stadthalle

Bürgermeister Wilhelm Sendermann lädt zum Info-Abend am 25.01.22 um 18:00 Uhr ein.

Das geplante Projekt „Neue Stever“ hat in den vergangenen Wochen zu Diskussionen geführt. Dabei ist deutlich geworden, dass einige Argumente gegen die Verwirklichung des Projektes auf Fehlinterpretationen der Sachlage basieren. In der letzten Ausschusssitzung Ende November wurden deshalb von Herrn Dr. Koenzen von gleichnamigen Planungsbüro Presseveröffentlichungen von den Grünen, der UWG und der FDP aufgegriffen und richtiggestellt. Die dazu ergangene Stellungnahme ist auf der Homepage der Stadt eingestellt.

 

„Wir sind immer noch in der Planungsphase, nichts ist entschieden. Es steht aber fest: Der Planfeststellungsbeschluss besagt eindeutig, dass das Projekt „Neue Stever“ eine nachhaltige, ökologisch wertvolle Zukunftsmaßnahme sein kann. Und die nach meiner Meinung der Stadt Olfen nicht kosten darf“, betont Bürgermeister Wilhelm Sendermann. Was genau geplant ist, welche Maßnahmen getroffen werden sollen und alle weiteren Informationen zum dem innovativen Projekt soll jetzt auch mit den Bürgerinnen und Bürger Olfens besprochen werden. Dazu lädt die Stadt am 25.01.2022 um 18.00 Uhr in die Stadthalle ein.

 

„Mir ist es sehr wichtig, dass sich die Olfener Bürgerinnen und Bürger selbst ein Bild machen können. Der derzeitige Diskussionsverlauf ist meiner Meinung nach dafür nicht zielführend“, so Bürgermeister Sendermann, der weiter erläutert: „Mir geht es hierbei gar nicht um die teilweise geäußerte Ablehnung zur Umsetzung des Projektes. Das ist ja Aufgabe der Politik, solche Dinge zu entscheiden. Da darf man auch anderer Meinung sein. Aber ich stelle mir die Frage: Wie sollen sich unsere Bürgerinnen und Bürger vernünftig eine eigene Meinung bilden können, wenn die verbreiteten Argumente dagegen in Teilen einfach sachlich nicht richtig sind? Wenn die Fraktionen der Grünen, der FDP und der UWG nicht in den Sitzungen diskutieren, sondern stattdessen anschließend mit teilweise falschen Informationen in die Öffentlichkeit gehen?“

 

Allem voran könne man doch nicht so tun, als wenn man gegen ein schon beschlossenes Projekt vorgehen muss. „Das kann für mich keine korrekte Vorgehensweise sein, denn nicht einmal die Kosten sind abschließend ermittelt, der Finanzierunganteil von Gelsenwasser noch gar nicht verbindlich geregelt“, so Wilhelm Sendermann. Geplant sei, dass so wie bei der Steveraue ein finanzieller Beitrag der Stadt durch den Einsatz und den Verkauf von Ökopunkten refinanziert werden soll. „Und ob das gelingt, kann man auch erst sagen, wenn alle Kosten auf dem Tisch liegen und die finanziellen Verantwortlichkeiten des Landes und von Gelsenwasser geklärt seien.“ Auch die 80%ige Landesförderung sei bei diesem Millionenprojekt nämlich noch nicht sicher. Auch deswegen gäbe es überhaupt keinen Grund zur Eile und schon gar nicht zur Hetze im doppelten Wortsinn.  

 

Der Planfeststellungsbeschluss als Baugenehmigung läuft zwar im Frühjahr aus, kann aber nach Aussage der Stadt verlängert werden. „Das werden wird beantragen, damit wir in Olfen ausreichend Zeit für den Informations- und Entscheidungsprozess haben.“ Seine Meinung zu dem Projekt sei klar: Nur, wenn die Neue Stever der Stadt kein Geld kosten würde, sollte sie das Projekt durchführen. Die Folgekosten hält der Bürgermeister für verantwortbar. „Ich kenne das von der Steveraue seit fast 20 Jahren. Die Kosten sind sehr niedrig und im Verhältnis zum großen Nutzen auch für die Bürgerinnen und Bürger verantwortbar.“