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Bürgermeister bitten um Masken-Spende
26. März 2020

Das St. Marien-Hospital in Lüdinghausen rechnet in den nächsten Wochen mit einer steigenden Anzahl an Patienten, die am Coronavirus erkrankt sind, und möchte gut vorbereitet sein. Die Beschaffung von FFP-2-Masken ist zurzeit jedoch schwierig.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses tragen zum Eigenschutz eine Schutzbrille, Kopfschutz, Schutzkittel, Handschuhe und einen Atemschutz in Form einer FFP-2-Maske. Das Einatmen kleinster Partikel wie Viren wird durch FFP-2-Masken effektiv verhindert.


Dr. Jörg Siebert, ärztlicher Direktor des St. Marien-Hospitals, weist eindringlich darauf hin, dass insbesondere die Atemschutzmasken derzeit „ein riesiges Problem in der Beschaffung darstellen“. Krankenhäuser haben unzureichenden Zugriff auf den Nachschub der Masken. Ein Teil der Produktionsstandorte der Masken liegt im Ausland und exportiert derzeit nicht oder nur zögerlich. Daher ist es unbedingt notwendig, die industrielle Produktion der Masken in Deutschland zu erhöhen. Bis dies geschieht, ist das St. Marien-Hospital auf Zuwendungen von Masken, die auch in verschiedenen Industriezweigen zum Schutz dortiger Mitarbeiter vor Staub- und Abriebpartikeln eingesetzt werden, angewiesen.


Das St. Marien-Hospital als Regionalkrankenhaus des südlichen Münsterlandes bittet gemeinsam mit den dem Verbund angehörenden Städten und Gemeinden Ascheberg, Nordkirchen, Senden, Olfen, Selm und Lüdinghausen alle Firmen in der unmittelbaren Umgebung darum, ihre Bestände zu prüfen und nach Möglichkeiten zu suchen, FFP-2-Masken an das St. Marien-Hospital in Lüdinghausen abzugeben. „Wir würden uns riesig freuen, wenn Sie diesem Aufruf folgen würden und in dieser schwierigen Zeit einen wichtigen Beitrag leisten“, so die Bürgermeister der Städte und Gemeinden, Dr. Bert Risthaus, Dietmar Bergmann, Sebastian Täger, Wilhelm Sendermann, Mario Löhr und Richard Borgmann.


Die Unternehmen können sich unter der Telefonnummer 02591 231210 an das St. Marien-Hospital wenden, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Außerhalb der üblichen Geschäftszeiten steht auch die Telefonnummer 02591 231314 zur Verfügung.