Skip to main content
  • Slider
  • Slider
  • Slider
  • Slider

News

Erstellt:

Erfolgreiche Bewerbung um Fördergelder
27. Juli 2017

Die Stadt Olfen und das Institut für Raumplanung der Technischen Universität Dortmund (Prof. Dr. Stefan Greiving) haben sich zusammen mit dem Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung der Universität Stuttgart (Prof. Dr. Jörn Birkmann), der Plan und Praxis GbR Berlin (Dipl.-Ing. Holger Pietschmann) und der Stadt Schwäbisch Gmünd erfolgreich um Fördergelder für das Verbund-Forschungsprojekt RESI-extrem - Resilienzbildung nach Extremereignissen: Lessons Learned und neue Strategien für Städte im Umgang mit räumlich ubiquitär auftretenden Extremereignissen beworben.

Die entsprechenden Zuwendungsbescheide sind den Projektpartnern zugegangen. Das Gesamtfördervolumen des Projektes beträgt bei einer Förderquote von 100 % rd. 1 Mio €. Hiervon entfallen rd. 125.000 € auf die Stadt Olfen. Von dem Geld wird größtenteils die Einstellung eines Mitarbeiters für die wissenschaftliche Bearbeitung des Projektes finanziert. Die Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung erfolgt im Rahmen der Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt: Forschung für klimaresiliente, sozial-ökologisch gerechte und lebenswerte Städte.

Extremwetterereignisse 

Im Zuge des Klimawandels kommt es vermehrt zu sogenannten Extremwetterereignissen wie z.B. Starkregen, Hagel und Stürme, die neben zunehmenden Schadenssummen an Gebäuden und Siedlungsinfrastruktur auch immer wieder Menschenleben kosten.

Auch die Stadt Olfen war zuletzt in den Sommern 2013 und 2014, unter anderem durch den sogenannten Pfingststurm Ela von solchen Ereignissen betroffen. Hierbei wurden zahlreiche Keller überflutet, vereinzelt kam es zu Schäden durch umfallende Bäume und herabfallende Äste. Zum Teil waren auch städtische Gebäude betroffen.

RESI-extrem 

Das Forschungsprojekt RESI-extrem zielt darauf ab, die Anpassungsfähigkeit von Städten gegenüber solchen Extremwetterereignissen zu stärken. Hierbei wird die integrierte Stadtentwicklung als zentrales Handlungsfeld angesehen. Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen daher Methoden und Instrumente entwickelt und erprobt werden um Aspekte der Resilienz konsequenter in das Verwaltungshandeln allgemein und in die Stadtentwicklung im Besonderen einfließen zu lassen. Dazu soll ein Prototyp eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes erstellt werden. Hierbei ist sowohl von Interesse, wie dieser Aspekt bei der Erweiterung der Siedlungsstruktur ausreichend berücksichtigt werden kann, als auch wie bestehende Siedlungsstrukturen besser gegen Extremwetterereignisse geschützt werden können.

Da das Thema von großer gesellschaftlicher Bedeutung ist, sollen im Rahmen des Forschungsprojektes alle relevanten Akteure vernetzt, und die Öffentlichkeit umfangreich beteiligt werden. Außerdem ist eine durchgängige mediale Berichterstattung vorgesehen.