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Glasfaseranschluss im Außenbereich: „Jetzt oder nie“

Info-Veranstaltung am 20. September entscheidet über digitale Zukunft für den landwirtschaftlichen Außenbereich

Der Landwirtschaftliche Ortsverein Olfen als Initiator und die Olfenkom/GFN GmbH als ausführendes Unternehmen haben alle vorbereitenden Aufgaben erledigt. „Ziel unserer Bemühungen war und ist es, dem dringenden Wunsch vieler Haushalte in den Außenbereichen Olfens und Vinnums nach schnellem Internet nachzukommen. Eigeninitiative im Ehrenamt war gefragt, denn die großen Kommunikationsunternehmen hatten aus wirtschaftlichen Gründen kein Interesse. Damit wollen wir uns nicht zufriedengeben und habe andere Wege gesucht und gefunden. Nun liegt die schnelle und gezielte Umsetzung einzig in den Händen derer, die aus ihren Interessensbekundungen auch Nägel mit Köpfen machen“. Bernhard Brüse von der eigens zu diesem Zweck gegründeten AG-Glaserfaser hofft mit seinen engagierten Mitstreitern darauf, dass für Olfens Außenbereich – privat oder gewerblich – damit die Zeiten veralteter und langsamer Digitaltechnik endlich vorbei sind.

 

„Wir stehen in den Startlöchern.“ Manfred Casper und Klemens Brömmel, Geschäftsführer der Olfenkom und der GFN (Glasfasernetz Olfen GmbH) arbeiten mit Hochdruck und in engem Schulterschluss mit der AG-Glasfaser. „Die Olfenkom hat nach unserer Ausschreibung den Zuschlag bekommen und alle Berechnungen und vorbereitenden Maßnahmen bereits erledigt “, erläutert Bernhard Brüse. Größte Herausforderung bei dem Projekt: Es müssen ca. 65 km Kabelleerrohre verlegt werden. Arbeiten, die die Olfenkom durch das Billerbecker Tiefbauunternehmen OEBOTEC GmbH erledigen lassen möchte. Diese notwendige Erschließung muss nach Eingang der Anschlussverträge genauestens geplant werden, um die Strecken zwischen den einzelnen Hofstellen, Unternehmen und Privathaushalten effizient und damit kostengünstig zu gestalten.

 

Drei Konsequenzen ergeben sich aus dem aufwändigen Verfahren. 1. Je mehr Verträge abgeschlossen werden, desto günstiger werden die Anschlusskosten für jeden einzelnen Haushalt. 2. Wer sich jetzt nicht entscheidet, kann auf Jahre hinaus nicht ans Netz angeschlossen werden. 3. Wenn sich nicht mindestens 250 Haushalte bis zum 15. Oktober 2018 zu einem Anschluss entscheiden, ist das Projekt „Glasfaser im Außenbereich“ gescheitert.

 

„Wir müssen das so deutlich sagen, denn natürlich muss auch für ein Unternehmen wie die Olfenkom die Wirtschaftlichkeit gegeben sein“, betonen alle Beteiligten. Die Erfahrung aus anderen Bereichen haben gezeigt, dass nach erster Euphorie dann doch nicht alle zuvor interessierten Haushalte sich zu einem Vertrag entscheiden möchten und erst viel später doch noch dazustoßen „Das kann im Stadtbereich funktionieren. Im Außenbereich geht das aufgrund der Entfernungen nicht“, betont Manfred Casper und Klemens Brömmel stellt in diesem Zusammenhang noch einmal klar: „Bei den Anschlussmöglichkeiten reden wir aktuell nur über den echten Außenbereich. Nicht über Randbereiche der Stadt und nicht über die Innenstadt. Diese Bereiche sind teilweise schon angeschlossen oder folgen in einem anderen Zeitfenster“.    

 

Alle Details zum Thema, Kostenplanungen für die einzelnen Anschlüsse und Zeitpläne sollen mit allen Betroffenen auf der anberaumten Informationsveranstaltung am 20. September um 19.00 Uhr in der Stadthalle besprochen werden. Hier werden Bürgermeister Wilhelm Sendermann, Jochen Wilms von der Wirtschaftsförderung Coesfeld, Manfred Casper und Klemens Brömmel (Olfenkom und GFN) und ein Vertreter des Tiefbauunternehmens Rede und Antwort stehen.