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Leserbriefe "Beschilderung Sternbusch"
06. Dezember 2018

Zu den Leserbriefen in Bezug auf die gefahrenen Geschwindigkeiten auf dem Waldweg zwischen den Wohnsiedlungen “Sternbusch“ und “Haus Füchteln“ nimmt die Stadtverwaltung Stellung.

In den letzten Tagen wurden vermehrt in Leserbriefen Meinungen zu dem Waldweg zwischen den Siedlungen “Am Sternbusch“ und “Haus Füchteln“ geäußert. Offensichtlich ist bei den Einwohnern der Eindruck entstanden, dass dieser Weg nunmehr mit hohen Geschwindigkeiten befahren werden soll.

Dem ist nicht so und das will auch keiner, auch nicht die Stadtverwaltung.

 

Der betroffene Weg ist schon seit Jahren als Verbindung zwischen den genannten Wohngebieten in Nutzung. Diese Nutzung entspricht auch den vorangegangenen planungsrechtlichen Erwägungen. Die Anwohner vom “Am Sternbusch“ sind jetzt an die Stadt Olfen heran getreten, um eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h oder sogar 10 km/h zu erreichen und eine entsprechende Beschilderung dort aufstellen zu lassen.

Bürgermeister Wilhelm Sendermann verspricht, sich für die Belange der Bürger einzusetzen: „Der Weg wird von vielen Menschen genutzt. Da sollte man alles für tun, ein gutes Miteinander hinzukriegen.“ Er bittet aber darum, bei aller verständlichen Emotionalität das Thema auch unter sachlichen Gesichtspunkten zu betrachten.

 

So wurde im Mai 2018 auf dem befestigten Teil der Straße “Am Sternbusch“ über einen längeren Zeitraum eine Geschwindigkeitsmessung durch die Stadt Olfen durchgeführt. Die gemessene Durchschnittsgeschwindigkeit lag hier bei 22 km/h, die höchste gemessene Geschwindigkeit bei 42 km/h. Zudem wurde im November anlässlich eines zusammen mit der Polizei und dem Kreis Coesfeld anberaumten Ortstermins ein “Praxis-Test“ durchgeführt. Auch hier wurde klar festgestellt, dass auf dem besagten Streckenabschnitt im Hinblick auf die Breite und die dortigen Bodenverhältnisse eine gefahrene Geschwindigkeit von 50 km/h bereits jetzt wenig realistisch ist.

 

Die Stadtverwaltung hat nunmehr ein neues  Geschwindigkeitsmessgerät angeschafft und wird dieses spätestens Anfang Januar 2019 auf dem betroffenen Teilabschnitt einsetzen. Auf der Grundlage der erhobenen Messdaten ist anschließend ein erneuter Ortstermin mit dem Kreis als zuständige Straßenverkehrsbehörde beabsichtigt.