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Lippe wird für Kanuten erneut gesperrt
01. Oktober 2017

Im Fluss wird werktags gebaggert. Die Arbeiten auf der großen Baustelle zur Renaturierung der Lippe bei Haus Vogelsang gehen zügig voran. In dem Flussabschnitt zwischen Olfen und Datteln-Ahsen werden weitere Uferbereiche umgestaltet. Dafür muss die Befahrung der Lippe ab Oktober erneut für den Sportbootverkehr eingeschränkt werden.

Bei den Bauarbeiten werden Ufer an mehreren Stellen „entfesselt“, d.h. von Flussbausteinen befreit, die Uferabbrüche und Abspülungen bei Hochwasser verhindern. Genau dies soll aber in Zukunft wieder möglich sein: Die umgestaltete Lippe wird teilweise ihr Bett selbst formen, dabei entstehen natürliche Strukturen, die z. B. Brutplätze für Uferschwalben und Eisvögel wieder möglich machen.

 

Da die Arbeiten auch im Flussbett stattfinden, wird die Lippe werktags für Kanus und andere Sportboote gesperrt. Nur am Wochenende kann gepaddelt werden. Allerdings muss auch dann mit Transportschiffen gerechnet werden, die auf dem Fluss ankern. Die Arbeiten dauern etwa 6 bis 8 Wochen.

 

Eine weitere Einschränkung bedeutet sogar eine Vollsperrung an dieser Stelle: Kurz hinter der Stromschnelle in der Lippe – zwischen Haus Vogelsang südlich und dem Freizeitpark Eversum nördlich des Flusses – wird ab Mitte Oktober eine provisorische Brücke aus Rohren durch den Fluss gelegt, die nicht unterfahren werden kann. Wer nicht rechtzeitig aussteigt, kann dieses Hindernis nur noch umtragen, was je nach Wasserstand gefährlich sein kann! 

Zur Orientierung vor allem für Kanufahrer wird 500 m vor der letzten Ausstiegsstelle eine Beschilderung mit Hinweis auf die Sperrung der Lippe und ein Durchfahrtverbotsschild aufgestellt.

 

 

Hintergrund

Das Renaturierungsprojekt „Fluss- und Auenentwicklung der Lippe bei Haus Vogelsang“ ist ein groß angelegtes Bauvorhaben über 5 km Gewässerstrecke und 30 Hektar Fläche, mit dem der Lippeverband den Fluss und seine Aue links und rechts der Lippe – auf der Ahsener wie auch auf Olfener Seite - naturnah umgestaltet. Das Projekt, das der Lippeverband im Auftrag des Landes NRW als Eigentümer der Lippe umsetzt, hat ein Investitionsvolumen von rund 15 Mio. Euro und soll im Jahr 2019 abgeschlossen sein.