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Aktuelles aus der Wirtschaftsförderung

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Getriebehersteller Kordel expandiert in Olfen
16. Juli 2019

Perfekter Start für die Vermarktung des neuen Gewerbegebietes Ost II. „Mit dem Getriebehersteller KORDEL Antriebstechnik GmbH haben wir eine nicht alltägliche Gewerbeansiedlung in Olfen gewinnen können. Damit haben wir für das Gewerbegebiet OST II einen perfekten Start mit Zukunftspotential.“

Was das Unternehmen mit Stammsitz in Dülmen-Rödder genau vorhat und welche Zeitachsen geplant sind, das taten Geschäftsführer Christoph Kordel und Holger Schmitz gemeinsam mit Bürgermeister Wilhelm Sendermann jetzt in einem Pressegespräch im Rathaus kund:

 

Sondergetriebe für weltweiten Serienbedarf

KORDEL entwickelt und fertigt Sondergetriebe für den weltweiten Serienbedarf von Flurförder-, Land- und Baumaschinenhersteller. Aktuell beschäftigt die Unternehmensgruppe an ihrem Hauptsitz in Dülmen-Rödder und den Fertigungsstandorten Dülmen-Dernekamp sowie in Jawor Polen rund 1.100 Mitarbeiter/innen. „Der letzte Bebauungsplan für den Stammsitz in Dülmen-Rödder wurde im Jahre 2015 aufgestellt und ist zwischenzeitlich durch stetig vorgenommene Betriebserweiterungen umgesetzt und ausgeschöpft. Mit der damaligen Verabschiedung des Bebauungsplanes war uns bewusst, dass eine zukünftige Erweiterung am Strandort Rödder ausgeschlossen ist. Da aber das von uns betriebene Projektgeschäft von wachsenden Weltmarktbedarfen geprägt ist, haben wir uns in den letzten zwei Jahren intensiv mit möglichen weiteren Standorten beschäftigt und sind dabei nicht nur innerhalb der Grenzen von Dülmen geblieben“, so KORDEL-Geschäftsführer Christoph Kordel.

 

49.000 m² im Gewerbegebiet Ost II

Mit dem Erwerb des Grundstücks in Olfen ist nun der Grundstein für die weitere Entwicklung des Unternehmens in Deutschland gelegt. KORDEL hat in dem neuen und gerade in der Erschließung befindlichen Industriegebiet Olfen Ost II eine Fläche von ca. 49.000 qm erworben. „Mit dieser Fläche“, so Christoph Kordel, „können wir unsere Gedanken von optimal ausgerichteten Fertigungslinien umsetzen und stoßen bei unseren Überlegungen nicht sofort und immer wieder an Grundstücksgrenzen, die der angedachten Planung entgegenstehen“. Im dem projektierten Gebäudekomplex – Kordel plant im ersten Schritt ca. 15.000 qm zu bebauen – sollen zunächst zwei Fertigungsabteilungen ihren Platz finden.

 

Detaillierte Planungen folgen

Insbesondere die Jahre 2017 und 2018 waren von weltweiten Kapazitätsengpässen geprägt, die nicht nur KORDEL und seine Kunden betroffen haben. Auch wenn der Nachfrageboom momentan auf einem hohen Niveau verharrt und die „Kordel-Zahnräder im KORDEL-Getriebe“ störungsfreu miteinander „kämmen“, so sind jetzt für die Zukunft Weichen gestellt. „Unsere Kundschaft ist sehr kritisch, wenn es bei Neuprojekten um die Auftragsvergabe geht. Nur, wer auch von der Kapazität her neben den Ansprüchen an Preis und Qualität etc. in der Lage sein wird, pünktlich zu liefern, wird den Serienauftrag erhalten. Unsere Kunden, die sämtlich Börsennotiert sind, setzen auf Wachstum. Das große Grundstück in Olfen eröffnet uns für unseren Standort Deutschland damit ganz neue Möglichkeiten,“ freut sich die KORDEL-Geschäftsführung. Der 1. Schritt sei mit dem Kauf des Grundstücks getan. Nun sollen detaillierte Planungen folgen. Der 1. Spatenstich könnte dann 2020 für die 1. Halle erfolgen.

 

Gute Zusammenarbeit mit der Stadt Olfen

„Die Zusammenarbeit mit der Stadt Olfen hat wunderbar funktioniert“, beschreibt Geschäftsführer Holger Schmitz den Ablauf der vergangenen 12 Monate bis zur Unterzeichnung des Kaufvertrages. Großen Anteil daran hatte Christopher Schmalenbeck als Wirtschaftsförderer der Stadt Olfen, dem der Dank Bürgermeister Sendermanns und der KORDEL-Geschäftsführung galt.

 

Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung für Olfen

„Die Erschließung des neuen, 18 ha großen Gewerbegebietes geht voran, womit wir die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt nach vorne bringen wollen. Allein die KORDEL Antriebstechnik GmbH spricht von 150 Arbeitsplätzen, die mit der Entwicklung des Betriebes in den kommenden Jahren einhergehen sollen“, so Sendermann. Es würden seitens der Stadt Olfen weiterhin viele Kontakte mit großen und auch kleineren Unternehmen geknüpft, um eine strategisch effektive Vermarktung zu gewährleisten. „Dabei setzen wir nicht nur auf Großbetriebe, sondern auch auf kleinere Unternehmen mit guten Zukunftsperspektiven und interessanten Außenwirkungen.“