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Aktuelles aus der Wirtschaftsförderung

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Sitz der „OLKO-Maschinentechnik“ bleibt in Olfen
19. Dezember 2019

Neue Möglichkeiten für weltweiten Handel. „Unser Kapital sind unsere versierten Mitarbeiter/innen mit ihrem unverzichtbaren Know-How. Mit dem Beschluss, in Olfen zu bleiben, müssen wir auch in Zukunft auf keine Fachkraft verzichten und können gleichzeitig die Möglichkeiten des neuen Gewerbegebietes Ost II für unsere weitere Geschäftsentwicklung nutzen.“

Markus Beermann ist Geschäftsführer der OLKO-Maschinentechnik – ein Unternehmen im Thyssen Schachtbau Konzern - und betont in einem Pressegespräch: „Bürgermeister Sendermanns Besuch auf unserer Hausmesse mit anschließenden eingehenden Gesprächen war der Auslöser, den geplanten Umzug nach Mülheim zu überdenken und gemeinsam mit der Stadt an einer Lösung zu arbeiten, damit OLKO auch weiterhin zu Olfen gehört.“

Und die gemeinsam erarbeitete Lösung wird so aussehen: OLKO hat ein 15.000 m2 großes Grundstück gekauft und gleichzeitig die drei Jahre gültige Option erhalten, weitere 3.000 m2 zu erwerben. Auf dem neuen Grundstück werden drei Fertigungshallen von je 1.800 m2, ein Sozialtrakt von 240 m2 und ein Verwaltungstrakt von 900 m2 entstehen. „Der jetzige Standort bietet nur 18 % produktive Fläche. Mit dem Neubau haben wir dann endlich Platz und die richtigen Schnittstellen, um unsere am Markt nachgefragten Produkte bis zur Endmontage zu fertigen und zu vermarkten.“ Zu denen gehören in erster Linie Bau- und Fördermaschinen größter Art, Windentechnik und Sondermaschinen wie den in Olfen schon bekannten Pontonbagger, der bereits neun Mal weltweit verkauft wurde. Im Rahmen einer Partnerschaft mit einer Firma aus Florida sollen zeitnah zehn weitere Bagger dieser Art gebaut werden. „Einer dieser Bagger ist gerade auf dem Seeweg nach Las Vegas, wo OLKO zum 2. Mal an einer besonderen Baumaschinenmesse teilnimmt.“

Das Geschäft läuft. „Wir erzielen aktuell einen Umsatz von 28 Mio. Euro jährlich, den wir in den nächsten Jahren auf 35 bis 40 Mio. Euro steigern möchten“, erläutert Markus Beermann. Der Neubau des Unternehmensstandortes in Olfen ist eine wesentliche Grundlage dafür. „Wir gehen von einer Investition im 2stelligen Millionenbereich aus.  Am 1. Januar 2022 läuft der Pachtvertrag für die jetzigen Hallen aus. Spätestens dann ist Umzug.“

„Mit OLKO hat sich das dritte große Unternehmen für Olfen und die damit verbundenen Standortvorteile entschieden. Weitere Unternehmen werden folgen“, freut sich Olfens Bürgermeister Wilhelm Sendermann und betont: „Die Wertschöpfung vor Ort ist das Entscheidende. Wir haben das Gewerbegebiet Ost II geplant und für die Umsetzung intensiv und erfolgreich nach Akteuren gesucht, die zu Olfen passen. Die Entwicklung und auch die Erhaltung von Arbeitsplätzen haben dabei oberste Priorität.“